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Evangelische Profil

Ein wichtiger Baustein unseres pädagogischen
Konzeptes in der Schule und im Hort ist unser
evangelisches Profil. Wir leben mit den Kindern
unseren christlichen Glauben. Die Kinder hören
und erleben, dass sie von Gott angenommen und
geliebt sind. Das Erzählen biblischer Geschichten
und alltäglicher Begebenheiten sowie der liebevol-
le Umgang untereinander gehören dazu.
Wir feiern die Feste der Jahreszeiten, des Kirchen-
jahres, Geburtstage u.ä. Diese bereiten wir ge-
meinsam vor und feiern sie auch in enger Zusam-
menarbeit zwischen Schule und Hort.

Schule

Lebensraum Schule

Die Schule ist naturgemäß ein Ort des Lernens.
Für uns ist Lernen ein umfassender Prozess in
der Persönlichkeitsbildung.
Unser Ziel ist: Kinder zu befähigen, das eigene
Leben eigenverantwortlich gestalten zu können.
Im Verhältnis zu sich selbst, zur Welt und nach
christlichem Verständnis auch im Verhältnis zu
Gott.

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Wenn Kinder sich ihrer eigenen Stärken mehr und mehr bewusst werden und diese auch trainieren, dann kann ein 
gesundes Selbstwertgefühl wachsen. Deshalb suchen wir an unserer Schule nach Begabungen und fördern diese 
nach Kräften.
Andacht 150

Das Verhältnis zu Gott braucht Erzählungen, Sym-
bole und Rituale. Denn nur so kann dieses Verhält-
nis zu Gott bestimmt und gestaltet werden. Aus
diesem Grund bieten wir an unserer Schule im Reli-
gionsunterricht und im Schulalltag vielfältige Mög-
lichkeiten der Glaubenserprobung.

Dazu gehören:
• das Gestalten und Erleben von Schulandachten
und -gottesdiensten,
• der Austausch über Glaubenserfahrungen,
• die Ermutigung der Kinder, dem eigenen Glauben
Ausdruck zu verleihen.

Wir achten darauf, dass die Glaubens- und Gewissensfreiheit gewahrt bleibt und der Respekt vor gegenteiliger Überzeugung sichergestellt ist. Damit sich „unsere“ Kinder in einer zunehmend unübersichtlichen Welt zurechtfinden, brauchen sie neben 
der beschriebenen Entwicklung ihrer Persönlichkeit und den Orientierungshilfen des Glaubens die Fähigkeit, sich in die Gemeinschaft einzuordnen. Deshalb üben sie an unserer Schule, Ordnungen und Grenzen festzulegen und einzuhalten. 
Ebenso erlernen sie, uneigennützig zu handeln und die Bereitschaft, eigene Bedürfnisse zu Gunsten der Gemeinschaft zurückzustellen.

Blich ins Klassenzimmer

So sieht unser Schulalltag aus

7:00 – 7:30 Uhr: Willkommen in der Schule
Nach und nach kommen die Kinder der altersgemischten Klassen in ihren Zimmern an. Unsere vier Klassen sind nach den Jahreszeiten benannt. In jeder Klasse sind 22 Kinder von Klasse 1 bis 4, die in der Freiarbeitszeit gemeinsam lernen.

7:30 – 7:45 Uhr: Zeit zum Ankommen im Klassenraum
Jetzt ist noch Zeit zum Auspacken, mit Freunden plaudern, kurz ein Buch anschauen oder ein kleines Spiel spielen.

7:45 Uhr: Den Tag besprechen
An der digitalen Tafel ist bereits der Plan für den Vormittag zu sehen. Jetzt bespricht die Lehrerin oder der Lehrer organisatorische Fragen, klärt Termine und informiert über anstehende Ereignisse im Schulleben. Gibt es für die Eltern und Kinder Post, wird sie ausgegeben. Die Kinder sehen je nach Klassenstufe ihre Aufgaben an der Tafel.
Nun beginnt die Freiarbeit. Eine Lehrerkraft und eine Erzieherin oder ein Erzieher sind immer anwesend. 
Sie sitzen bei den Kindern und erklären individuell, was bei den verschiedenen Aufgaben zu beachten ist. 
Es ist ein Austausch zwischen den Kindern und den pädagogischen Lehrerkräften und – ganz nebenbei – werden die verschieden wichtigen Punkte besprochen.

Zum Beispiel:
• Was ist ein Fragewort?
• Ein Absatz?
• Wo kommt ein Komma?
• Wie lautet die korrekte Rechtschreibung?

Zu der Freiarbeit gehört auch das Abwarten. Was machen die anderen oder wie können wir uns gegenseitig helfen.
Wenn die Lehrkraft zu den Kindern an den Tisch kommt, stellen die Kinder ihre Fragen und warten, bis sie dran sind. 
Dazu macht sich die Lehrkraft Notizen. Sie hat jedes Kind mit seinen aktuellen Aufgaben im Blick und kann die nächsten Übungen anregen.

Die Frühstückspause läutet ein Kind an einem Klangspiel ein. Wir beten gemeinsam, die Kinder waschen ihre Hände und finden sich mit ihren Freunden und Freundinnen zum Frühstück an den Tischen ein.

Fortsetzung schreiben und anpassen!

 
 

Elternmitwirkung

Eine lebendige Schulgemeinschaft entsteht durch das Engagement aller. Deshalb freuen wir uns, wenn Eltern ihre Ideen, Erfahrungen und Zeit in unser Schulleben einbringen.

Elternvertretung und Elternrat

Jede Klasse wählt zu Beginn des Schuljahres zwei bis drei Klassenelternsprecher. Gemeinsam bilden sie den Elternrat und vertreten die Interessen aller Eltern.

Der Elternrat ist Ansprechpartner für Fragen, Anregungen und Sorgen. Gleichzeitig unterstützt er die Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrkräften und Schulleitung.

Kontakt:

E-Mail: elternrat@evmoschule.de

Sie können den Elternrat außerdem persönlich ansprechen oder den Briefkasten im der Schule nutzen. Die Kontaktdaten der jeweiligen Klassenelternsprecher erhalten Sie schulintern.

Einsatz

Elternsprecher werden

Das Amt des Elternsprechers ist ehrenamtlich. Elternsprecher vermitteln zwischen Eltern, Lehrkräften und Schulleitung, bringen Anliegen ein und unterstützen das Schulleben mit Ideen und Engagement.

Wenn Sie sich vorstellen können, dieses Amt zu übernehmen, freuen wir uns über Ihre Kandidatur beim ersten Elternabend der Klasse Ihres Kindes.

Mitarbeit an der Schule und im Hort

Der besondere Charakter der evangelischen Montessori-Schule und des Hortes kann sich nur durch eine aktive Mitarbeit der Eltern entwickeln. 

Eltern engagieren sich in vielen Bereichen des Schullebens – zum Beispiel bei:

  • Putzwochen
  • Laubaktionen
  • Projekttagen
  • Schulfesten und Veranstaltungen
  • weiteren gemeinsamen Arbeitseinsätzen
 
Jeder kann seine persönlichen Fähigkeiten und Interessen einbringen.

Pflichtstunden

Die Elternmitarbeit ist Teil unseres Konzeptes.

  • 1 Kind: 5 Stunden pro Schuljahr
  • 2 Kinder: 8 Stunden pro Schuljahr
  • 3 Kinder: 10 Stunden pro Schuljahr

Sollten Sie Ihre Pflichtstunden nicht leisten können, ist ein finanzieller Ausgleich von 15 € pro Stunde möglich.

Elterncafé

Hort

Mit Kindern Hort machen!

Wir gestalten mit den Kindern unseren Hort. Da-
bei haben wir ein klares Ziel: Die Kinder in ihrer
Selbstständigkeit zu unterstützen. Ganz nach dem
Grundsatz der Pädagogin Maria Montessori: „Hilf’
mir, es selbst zu tun.“ Wir identifizieren uns als
Hort der Schule mit diesem Leitsatz ebenso mit
den Grundsätzen einer ganzheitlichen Erziehung.

„Meine Freiheit endet da, wo Deine beginnt.“

Im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen die Kinder als
Individuum. Lebensnah gestalten wir die Nachmit-
tage in unserem Hort. Nach einem gemeinsamen
Gebet essen wir zu Mittag, haben Phasen der Er-
holung und Ruhe, spielen und toben gemeinsam.

In unserem „offenen Hort“ ab 13:45Uhr sind die Kinder in allen Altersgruppen gemischt und können ihren Aufenthaltsort meist selbst wählen. Großen Wert legen wir auf das soziale Lernen innerhalb der verschiedenen Gruppen. Konflikte werden dabei als etwas „Normales“ empfunden und gemeinsam mit den Kindern gelöst.

Je nach Neigung und Interesse der Kinder bieten wir in der Zeit von 14:00 Uhr bis 15:00 Uhr Arbeitsgemeinschaften an. Dabei gibt es lebenspraktische Angebote, wie gemeinsames Backen, Kochen, Basteln, Gartenarbeit usw.
Freies Spiel hat in unserem Hort einen großen Stellenwert, da sich die Kinder vormittags im Unterricht an ein zeitlich vorgegebenes Schema halten müssen. Dennoch gelten bei uns auch feste Regeln. Diese werden mit den Kindern immer wieder gemeinsam besprochen, gegebenenfalls auch verändert. Dabei gilt der Grundsatz: 

„Meine Freiheit endet da, wo Deine beginnt.“

Kurse - Projekte - Angebote

Unser Hort hat zahlreiche Kurse, Projekte und Angebote für die Kinder.

Theaterwerkstatt


Dieser Kurs spricht alle Kinder an, die gern in eine
Rolle schlüpfen und gemeinsam ein Stück einstu-
dieren wollen. Dazu braucht es Lust am Theater-
spielen wie auch die Bereitschaft, die Textrolle mit
Unterstützung der Eltern zu lernen.
Mit Hilfe von Spielen üben die Kinder Körper-
ausdruck, Mimik und Sprache. Unser Ziel ist es,
ein Theaterstück einzustudieren, das wir vor der
Schulgemeinschaft aufführen. Eine zweite Auffüh-
rung findet vor Eltern und Familien der Schauspie-
ler und Schauspielerinnen statt.

Fußball spielen
In der Fußball AG lernen die Kinder das Spiel mit
dem Ball und seine Regeln kennen. Dabei wird
der Mannschaftsgedanke gefördert und die Kin-
der lernen, dass nur im Zusammenspiel Erfolge
möglich sind. Außerdem werden Kondition, Mo-
torik und Koordination geübt und entwickelt. Das
Training findet spielerisch statt und, wenn mög-
lich, beteiligt sich unsere Fußball-Mannschaft an
Wettkämpfen mit anderen Schulen
Handarbeit

Mit den Händen etwas tun – das machen wir ge-
meinsam im Handarbeitskurs. Dabei dürfen die
Kinder verschiedene Techniken ausprobieren, bei
denen aus Wolle, Stoff und anderen Materialien
nützliche Dinge und Kreatives für Auge und Herz
hergestellt wird. Die Kinder lernen weben, flech-
ten, sticken, häkeln, stricken, nähen oder klöppeln.
In gemütlicher Runde können sie ihre neuen Fer-
tigkeiten einüben.

Töpfern

In diesem Kurs lernen die Kinder den Werkstoff
Ton kennen:
• seine Beschaffenheit,
• die Farben von Ton,
• die unterschiedlichen Aggregat-Zustände des
Materials, wie ungebrannt, glasiert und
gebrannt.
Die Kinder können den Ablauf zur Herstellung ei-
nes festen Tongefäßes beschreiben und erlernen
die Techniken bei der Herstellung von Tonobjek-
ten, z.B. Walztechnik, Plattentechnik, Strukturen,
Formen aus der Kugel und die Verbindungstech-
niken, die sie dann sicher anwenden können. Sie
üben den Umgang mit Engoben und Oxid und
verschönern individuell ihre Tonobjekte.

Tischtennis

Der Kurs ist für alle Kinder, die gern Tischtennis
spielen oder dieses schöne Sportspiel erlernen
wollen. In der Turnhalle und mit qualitativ an-
gepasstem Equipment lernen sie die Freude am
Spiel kennen und trainieren ihre individuellen Fä-
higkeiten.
Dafür sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Kin-
der lernen das Spiel von Grund auf, indem wir die
Technik und die Regeln vermitteln. Dabei stehen
Spaß und Freude am Sport und an der Bewe-
gung im Vordergrund, weniger der sportliche
Leistungsgedanke.
Zur motorischen Förderung kommen die kom-
munikativen und sozialen Möglichkeiten hinzu,
denn in diesem Kurs spielen Kinder aus verschie-
denen Klassen und Klassenstufen miteinander.
Tischtennis ist ein sportliches Spiel, das altersun-
abhängig gespielt werden kann und Generatio-
nen verbindet. In jeder Schule gibt es eine Tisch-
tennis-Platte und sie ist ein beliebter Treffpunkt.
Hier lernen sich Kinder und Jugendliche kennen
und spielen gemeinsam. Ziel soll es sein, Tisch-
tennis spielen und selbstbewusst an jeder Platte
mitmischen zu können!

Tanzen

Der Kurs spricht alle Kinder an, die sich gern zu
Musik bewegen und gemeinsam eine Choreogra-
fie einstudieren wollen.
Die Kursleiterin gibt hierfür Impulse und bezieht
die Ideen der Kinder ein. Denn in jedem Kind
steckt kreatives Potential und Fantasie. Die Freu-
de und der Spaß an Bewegung stehen dabei im
Mittelpunkt. Unsere Tanzgruppe tritt bei verschie-
denen Schulveranstaltungen auf der Bühne auf.

Buch- und Druckwerkstatt

In diesem Kurs lernen die Kinder Schritt für Schritt ein eigenes Buch zu planen und die dazu nötigen handwerklichen Fähigkeiten zur Umsetzung. Wir entwickeln einen Text mit Bildern und lernen den Linolschnitt als Drucktechnik kennen. Text und Bilder werden zu einem Buch zusammengefügt und mit der Hand genäht. Die Kinder experimentieren beim Drucken und üben die Abläufe ein. Die Kinder drucken Grußkarten und nähen Notizhefte mit verschiedenen Buchbindetechniken.

Malwerkstatt

Die Malwerkstatt ist für alle Kinder offen und findet im Rahmen der Hortzeit statt. Es ist keine Anmeldung nötig. In der Malwerkstatt stehen Farben und Pinsel zur Verfügung. An den Holzwänden werden die Blätter angepinnt und die Kinder können ihre Ideen eigenständig gestalten. 
Warum?

 

Speckstein

Die Specksteinbearbeitung findet im Außenbereich auf der Terrasse statt. Mit Werkzeugen wird der Stein bearbeitet. 

Chor

Der Chor findet als eine AG statt.

Pilates